Hüpfburgen sind eine beliebte Attraktion für Kinder. Besonders bei Kindergeburtstagen, Kinderfesten, Betriebsfeiern, Tag-der-offnenen-Tür-Festen und vielen anderen Anlässen lassen die großen, bunten, Luft gefüllten Spielparadiese beinahe jedes Kinderherz höher schlagen und sorgen für viel Spaß, Kurzweiligkeit und körperliche Aktivität. Die Zahl der Arten und Variationen von sog. Luftburgen steigt stetig, ob traditionell oder themenspezifisch, bzw. zielgruppenorientiert (z.B. eine Spiderman-Hüpfburg für Jungs oder ein Prinzessinen-Hüpfschloss für Mädchen, Luftburgen in Form von Fußbällen oder Geburtstagstorten), es gibt eine riesige Auswahl. Auch abgewandelte Formen, wie Luftrutschen, Riesenkicker, Kletterberge oder bewegliche Luftburgen sind heute nicht selten anzutreffen.

Sicherheit von Hüpfburgen

Bei einem Erwerb, Mietung oder Ausleihen eines solchen Gartenspielgerätes sollte auf bestimmte Sicherheitsstandarts geachtet werden, damit das Verletzungsrisko möglichst gering ist. Die Hüpfburgen sollten die europäischen Normen und Gesetze für aufblasbare Spielobjekte erfüllen und auf mögliche Gefahrenquellen hin geprüft worden sein (z.B. durch GS-Siegel oder Vincotte, zu erkennen an vorhandenem Sicherheitszertifikat). Desweiteren sollten die Wände hoch genug sein, sodass kein Kind an ihnen hoch klettern und herunter fallen kann, der Eingang möglichst breit und ein Dach oder Sicherheitsnetz vorhanden sein. Zudem sollten die Befestigungselemente und die Verankerung möglichst stabil sein. Die Nähte werden mind. doppelt vernäht, mit Polyester oder Nylon und das verwendete Material ist im besten Fall schwer entflammbar (z.B. beschichtetes PVC Polyestergewebe).

Hüpfburg 1×1 – Achtung Aufsichtspflicht!

Wichtig zu wissen ist, dass nach deutscher, gesetzlicher Vorgabe, eine Luftburg ständig beaufsichtigt werden muss. Kommt es unter mangelnder Aufsichtspflicht zu Verletzungen oder anderen körperlichen Schäden, kann dies rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Hüpfburg kaufen oder mieten?

Der Kaufpreis von Hüpfburgen liegt im Schnitt zwischen 2000 und 3000 Euro, man sollte dabei mit weiteren Kosten für die Lagerung, Pflege und Wartung, sowie, mit nicht geringen Stromkosten, während des Betriebes rechnen. Hüpfburgen werden in der Regel gekauft, um sie an andere Nutzer weiter zuvermieten.
Wenn eine Hüpfburg nur zu einem bestimmten, bzw. zu wenigen Anlässen gebraucht wird, ist es rentabler, eine Hüpfburg zu mieten. Im Internet wird man dabei in der Regel schnell fündig. Je nach Anbieter, Größe und Ausstattung der Hüpfburg und, ob sie von Personal betreut wird oder nicht und, ob sie vom Vermieter auf- und abgebaut wird, oder, ob dies der Mieter selbst übernehmen muss, kann die Miete 50 bis 700 Euro pro Tag betragen.

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